Dignity by Jürgen Schneider

Dignity in emergency housing assistance. There needs to be more focus on the issue of dignity in emergency housing services. Every person living, working, and visiting in facilities is entitled to it. Especially when “arriving” it.is an important aspect. Mostly in the foreground are assistance plans funding, applications. This may be important but must never be in the foreground. The interaction in dignity must often be relearned that is missing especially in stressful moments. Further education on the subject of dignity is rarely more the focus on pedagogical approaches. Talks in dignity to find out what support the person needs are rare, because less time can be taken for consultation, the time pressure is often too great. Dignity is not to be confused with educational measures (involuntary “habitation” training is not entitled to anyone and has nothing to do with dignity, there is also a right to also this is a piece of dignity to which everyone has a right and who wants to judge when whether someone is” habitable”). Dignity is rarely in an agenda although it is one of the most important approaches for a good support. It is told to the outside world, but is it so? Or is it for public relations. Every person has a right to be treated with dignity in conversations and support. Not every person wants to be pushed into a system and this must be respected with dignity. Dignity must never be just a word in brochures, articles, or websites – it must be made possible. Only those who act with dignity can expect to be treated with dignity. In all the complications of people and emergency housing assistance, dignity must always be first and foremost. Just talking about dignity is not enough. Dignity is also for the people who live in institutions work or visit to fight that what is needed also get. Special assistance with authorities is often needed to lead at least a somewhat dignified life. Dignity is also a clear commitment to the people who need support less paternalism give people dignity that is a challenging task especially in the housing emergency assistance.

Jürgen Schneider

About the homeless of Europe during Covid 19

Rougly the last 18 months our European homeless people have become more isolated and separated from the general public then ever before Covid 19, whether they are street homeless or in a shelter. Most have not had a possibility to socialise and no means of protecting themselves against Covid 19 nor going into isolation/quarantine. From what we can see most governments, both national as well as locally including the EU Parliament have done very little to improve the situation for the homeless and this is very shameful in our eyes.

Corona news Austria

BAWO: Dringende Maßnahmen für obdach- und wohnungslose Menschen aufgrund des Corona-Virus Um die weitere Ausbreitung des Corona-Virus einzubremsen ist es notwendig, dass alle Bürgerinnen und Bürger zu Hause bleiben, und ihre Wohnung nur für unbedingte Besorgungen verlassen; alle Sozialkontakte sollen auf ein Minimum reduziert werden. Die BAWO weist darauf hin, dass die derzeitige Situation für Menschen, die von Obdach- oder Wohnungslosigkeit betroffen sind, besonders herausfordernd ist: • Das Leben auf der Straße und in Armut hat bei vielen betroffenen Menschen zu chronischen Erkrankungen und einem insgesamt schlechten Gesundheitszustand geführt. • Obdach- und wohnungslose Menschen sind generell mit Barrieren zum Gesundheitssystem konfrontiert (z.B. aufgrund von Stigmatisierung, keiner aufrechten Versicherung). • Obdachlosen Menschen fehlt die Möglichkeit, sich in eine eigene Wohnung zurückziehen zu können, um Sozialkontakte zu vermeiden. • Obdachlose Menschen haben keine Möglichkeit, sich ausreichend mit Gesichtsmasken, Desinfektionsmitteln u.a. auszustatten. • Obdachlose Menschen haben keine Möglichkeit, sich Vorräte anzulegen, um Sozialkontakte zu vermeiden. • Obdach- und Wohnungslosigkeit stellt eine krisenhafte Lebenssituation dar, aufgrund der bedeutend weniger individuelle Ressourcen zur Bewältigung der derzeitigen Situation zur Verfügung stehen. Es braucht daher umfassende Maßnahmen, um diese besonders vulnerable Personengruppe zu schützen und eine weitere Verbreitung des Corona-Virus zu vermeiden. Die BAWO schlägt folgende Sofortmaßnahmen vor: 1. Obdachlosigkeit verhindern • Sofortige Aussetzung von Delogierungen. Ziel ist es Obdachlosigkeit nicht entstehen zu lassen. • Sofortige Aussetzung von Energie-Abschaltungen. Ziel ist es Menschen den Aufenthalt in ihrer Wohnung (mit Heizung, Kochmöglichkeit und Körperhygiene) zu ermöglichen. 2. Obdachlosen Menschen ermöglichen, sich zurückzuziehen und Sozialkontakte zu vermeiden • Alle Notquartiere und alle Notschlafstellen nach Möglichkeit ganztägig offenhalten. Ziel ist, dass sich obdachlose Menschen nicht im öffentlichen Raum aufhalten müssen und ihre Sozialkontakte minimieren können. • Alle Winter-Notschlafstellen bis auf weiteres offenhalten und ganztägig betreiben. Ziel ist, dass sich obdachlose Menschen nicht im öffentlichen Raum aufhalten müssen und ihre Sozialkontakte minimieren können. • Zusätzliche Wohnmöglichkeiten (nach Möglichkeit Einzelräume) bereitstellen, um die Sozialkontakte zu reduzieren. • Vermehrtes Streetwork und andere herausreichende Arbeit, um Menschen, die nicht in Kontakt zu stationären Angeboten sind, zu erreichen und zu informieren. • Sensibilisierung der Sicherheitsorgane im Umgang mit obdachlosen Menschen. Prinzip: „Beraten statt Strafen“. • Alternative Formen der Versorgung mit warmen Mahlzeiten entwickeln, die engen Sozialkontakt vermeiden und trotzdem niederschwellig und möglichst flächendeckend sind. • Ausweitung der gratis WLAN-Hotspots und Bereitstellen entsprechender Bandbreite in Ballungszentren, um obdachlosen Menschen den fernmündlichen Kontakt mit Familienangehörigen zu ermöglichen. • Unterstützung der ehrenamtlichen HelferInnen in den Wärmestuben, auch durch Bereitstellung von (ehemaligen) Zivildienern. • Ausweitung der Angebote an Tageszentren für obdachlose Menschen, denen keine anderen Aufenthaltsmöglichkeiten offenstehen. Ziel ist, dass sich obdachlose Menschen nicht im öffentlichen Raum aufhalten müssen und ihre Sozialkontakte minimieren können. 3. Ressourcen für die Wohnungslosenhilfe aufstocken • Aufstockung der personellen und finanziellen Ressourcen der Wohnungslosenhilfe, um den erhöhten Betreuungsaufwand aufgrund von gesundheitlichen, psychosozialen und persönlichen Krisen decken zu können. • Angebot alternativer Formen der psychosozialen Beratung und Betreuung, um Vereinsamung und sozialem Ausschluss entgegenzuwirken (Telefon- und/oder videounterstützt). • Bereitstellung ausreichender Schutzausrüstung für das Personal, um die Eigengefährdung zu minimieren. • Möglichkeiten der psychosozialen Unterstützung für das Personal insbesondere Supervisionen u.ä. in Form von telefonischen und/oder video-geführten Gesprächen. • Mehr Angebote für Menschen, die von Gewalt betroffen sind. Beengte und prekäre Wohnverhältnisse führen zu erhöhtem Stress und mehr Gewalt. Es braucht daher einen Ausbau von Unterbringungsangeboten für diese Menschen, insbesondere von frauenspezifischen Angeboten. • Schulungen der MitarbeiterInnen (insbesondere Streetwork) in der Vermittlung von Gesundheitsthemen, gut aufbereitetes Informationsmaterial (mehrere Sprachen, leichter lesen und für AnalphabetInnen) und mehrsprachige/muttersprachliche Beratung. 4. Barrieren im Zugang zum Gesundheitssystem aufgrund von Obdach- oder Wohnungslosigkeit abbauen • Zugang zu medizinischen Leistungen unabhängig von Krankenversicherung gewährleisten. Ziel ist es, dass auch Nichtversicherte medizinische Leistungen rechtzeitig in Anspruch nehmen. • Einen niederschwelligen Zugang zum Gesundheitssystem sicherstellen. Von Obdach- oder Wohnungslosigkeit betroffene Menschen sollen sich ohne Angst vor Stigmatisierung behandeln lassen können. • Unbürokratischen Zugang zu externen Diensten herstellen (Heimkrankenpflege, Heimhilfe). Ziel ist es, die Aufnahme von KlientInnen aus Krankenhäusern zu erleichtern und damit den stationären Gesundheitsbereich zu entlasten. • Psychiatrische Hilfsangebote für NutzerInnen der Wohnungslosenhilfe ausweiten. 5. Notwendigkeit von Behördengängen einschränken • Behörden anweisen Fristen zu erstrecken, soweit dies möglich ist. Ziel ist es, die sozialen Kontakte einzuschränken und negative Folgen für KlientInnen zu verhindern. Dies betrifft insbesondere Kontakte zu AMS, Sozialhilfe-Stellen, Meldeämtern und Behörden, die mit fremden- und aufenthaltsrechtlichen Fragen beschäftigt sind. Die BAWO appelliert an die Bundesregierung und an die Bundesländer, Gemeinden und Kommunen diese Bevölkerungsgruppe nicht aus unserem solidarischen System auszuschließen, sondern ihr ebenfalls den bestmöglichen Schutz zukommen zu lassen. Diese Krise sollte Ansporn sein, nachhaltige, qualitativ hochwertige Angebote zu schaffen, um Wohnen für alle zu gewährleisten! [custom-facebook-feed]

Housing for homeless during Covid 19

“Housing, the front line defence against the COVID-19 outbreak,” says Leilani Farha, UN Special Rapporteur on the right to adequate housing. GENEVA (18 March 2020) – As Governments worldwide are relying on people to stay home to prevent the spread of the novel coronavirus, they must take urgent measures to prevent anyone falling into homelessness and ensure access to adequate housing for those without, a UN expert said. “Housing has become the front line defence against the coronavirus. Home has rarely been more of a life or death situation,” said Leilani Farha, UN Special Rapporteur on the right to adequate housing. “I am deeply concerned about two specific population groups: those living in emergency shelters, homelessness, and informal settlements, and those facing job loss and economic hardship which could result in mortgage and rental arrears and evictions.” According to the expert, approximately 1.8 billion people worldwide live in homelessness and grossly inadequate housing, often in overcrowded conditions, lacking access to water and sanitation – making them particularly vulnerable to contracting the virus, as they are often suffering from multiple health issues. “I am urging States to take extraordinary measures to secure the right to housing for all to protect against the pandemic. Good practices are emerging in a few States, including: moratoriums on evictions due to rental and mortgage arrears; deferrals of mortgage payments for those affected by the virus; extension of winter moratoriums on forced evictions of informal settlements; and increased access to sanitation and emergency shelter spaces for homeless people,” Farha said. While significant, further measures are required to curb the risk for these vulnerable groups and address the growing infection rates, the Special Rapporteur said. At a minimum, to ensure protection of those living in homelessness or grossly inadequate housing, States must: cease all evictions; provide emergency housing with services for those who are affected by the virus and must isolate; ensure that the enforcement of containment measures (eg: curfews) does not lead to the punishment of anyone based on their housing status; provide equal access to testing and health care; and provide adequate housing which may require the implementation of extraordinary measures as appropriate in a state of emergency, including using vacant and abandoned units and available short-term rentals. With respect to those facing job loss and economic hardship, States must: provide direct financial assistance for or defer rental and mortgage payments; enact a moratorium on evictions due to arrears; introduce rental stabilization or reduction measures; and, at least for the duration of the pandemic, suspend utility costs and surcharges. “Measures are being introduced and significant resources allocated to mitigate against the economic downturn caused by COVID-19, such as lowering interest rates. There is a risk that such measures will enable global financial actors to use the pandemic and the misfortunes of many to dominate housing markets without regard for human rights standards, as they did in the aftermath of the 2008 global financial crisis,” the Special Rapporteur said. “States must prevent the predatory practices of institutional investors in the area of residential real estate. “By ensuring access to secure housing with adequate sanitation, States will not only protect the lives of those who are homeless or living in informal settlements but will help protect the entire world’s population by flattening the curve of CV19,” the UN expert concluded. ENDS Ms Leilani Farha is the UN Special Rapporteur on adequate housing as a component of the right to an adequate standard of living, and on the right to non-discrimination in this context. She took up her mandate in June 2014. Farha is the Executive Director of the NGO Canada without Poverty, based in Ottawa. A lawyer by training, for the past 20 years Ms. Farha has worked both internationally and domestically on the implementation of the right to adequate housing for the most marginalized groups and on the situation of people living in poverty. Her most recent report to the Human Rights Council focusses on access to justice for the right to housing. The Special Rapporteurs are part of what is known as the Special Procedures of the Human Rights Council. Special Procedures, the largest body of independent experts in the UN Human Rights system, is the general name of the Council’s independent fact-finding and monitoring mechanisms that address either specific country situations or thematic issues in all parts of the world. Special Procedures experts work on a voluntary basis; they are not UN staff and do not receive a salary for their work. They are independent from any government or organisation and serve in their individual capacity. Follow the Special Rapporteur’s work on Twitter: @adequatehousing For more information and media requests please contact: Gunnar Theissen (during the visit at: +41-79 444 4078 / gtheissen@ohchr.org; after the visit at: +41 22 917 9321) or write tosrhousing@ohchr.org For media enquiries regarding other UN independent experts, please contact Xabier Celaya (+ 41 22 917 9445 / xcelaya@ohchr.org) Follow news related to the UN’s independent human rights experts on Twitter@UN_SPExperts. Concerned about the world we live in? Then STAND UP for someone’s rights today. #Standup4humanrights and visit the web page at http://www.standup4humanrights.org [custom-facebook-feed]

Covid 19 Info

Corona Risk – Protects the homeless! The corona virus now has Germany under control. Politicians are asking people with previous illnesses, old and young, to limit themselves socially. Say – stay at home. The homeless cannot. They have no home. They are particularly at risk. Life on the street is extremely hard and gnaws on the health of these marginalized people. Many are motor and health impaired and find it difficult to go to remote facilities and medical care points. The measures to avoid contagion in public transport will make it even harder for homeless people to find their nearest points of contact and medical care. They are the perfect breeding ground for the virus. Which may also result in further exclusion from using public transport. Therefore, the self-representation of homeless people e.V. demands that homeless people be equipped with so-called emergency cell phones. This ensures quick help. Germany is currently very sensitive. They are the weakest – PROTECT THEM. March 16, 2020 Karsten (Mainz), Hanne-Lore (Lüneburg), Uwe (Lueneburg) and the other board members of the self-representation of homeless people e.V. [custom-facebook-feed]